Lahn 1

 

Lahn 1 – Das Hotel als Speicher von Erinnerung

 Entwicklung von visuellen Methoden zur Rekontextulisierung eines Leerstandes;

WORUM ES GEHT?

Es geht um das Erinnern, das Vergessen und Verschwinden von Orten, sowie um Personen und Rekonstruktionen von Geschichten. Es ist eine Spurensuche, eine Suche nach Hinweisen, Artefakten, Zeitzeugen, Fotos, Texten und Tagebüchern in den alten Mauern.

Der Ist-Zustand eines Gebäudes wird festgehalten, bevor er in seiner vorhanden Form für immer verschwindet. Die schönen alten Böden, vergilbte Tapeten, auf denen Spuren von Bildern zu sehen sind, überall befinden sich Hinweise über die Menschen, die früher in dem Gebäude lebten.

Es ist ein Versuch, einen Ort, der aufgrund der industriellen Auslagerung der Produktion zum Stillstand gekommen ist, als Artefakt festzuhalten.  So wird der Ort zumindest temporär als Ort der Erinnerung festgehalten.

 

 

BUCHDESIGN:

Teil 1: Das Buch beschäftigt sich mit den verschiedenen Nutzungsformen von Industriebrachen in der Jetztzeit. Teil 2: Zeigt verschiede KünstlerInnen und ihre Auseinandersetzungen mit verlassenen Orten. Teil 3: Beschreibt meinen eigenen künstlerischen Zugang. Enthalten sind Interviews mit ehemaligen BewohnerInnen, sowie Bildmaterialien vom ehemaligen Salzamt in Hallstatt, sowie die Entwürfe für den Siebdruck.